Turnierordnung

Tunierordnung DKFM 2018

Turnierordnung Deutsche Kolping-Fußballmeisterschaften

1. Allgemeines
Das Kolpingwerk Deutschland führt jährlich an einem Wochenende die Deutschen Kolping-Fußballmeisterschaften in den Gruppen Jugend, Herren, Damen und Alte Herren (Ü32) durch. Zur Durchführung der Fußballmeisterschaften sind je Gruppe mindestens vier Mannschaften erforderlich. Verantwortlich für die Durchführung dieser Fußballmeisterschaften ist das Kolpingwerk Deutschland, gemeinsam mit der jeweils ausrichtenden Kolpingsfamilie. Die ausrichtende Kolpingsfamilie wird vom Referat Familie/Freizeit nach Bewerbung an das KolpingwerkDeutschland festgelegt. Für die Kosten zur Abwicklung der Fußballmeisterschaften steht der ausrichtenden Kolpingsfamilie die von den teilnehmenden Mannschaften zu entrichtende Startgebühr zur Verfügung. Diese wird vom Veranstalter Kolpingwerk Deutschland festgelegt und mit der Ausschreibung bekannt gegeben. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Fahrt haben die teilnehmenden Mannschaften selbst zu tragen. Die ausrichtende Kolpingsfamilie sorgt für preisgünstige Unterbringungsmöglichkeitenund Verpflegung und bietet ein entsprechendes Rahmenprogramm an. bei unentschuldigtem Fernbleiben oder Abmeldung einer Mannschaft innerhalb der letzten acht Tage vor Turnierbeginn ist die ausrichtende Kolpingsfamilie berechtigt, nachweislich entstandene Kosten in Rechnung zu stellen. Für den Verlust oder die Beschädigung von Wertgegenständen wird seitens des Veranstalters keine Haftung übernommen. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für evtl. auftretende Sportverletzungen oder sonstige Schädigungen. Das Kolpingwerk Deutschland stellt die Wanderpokale, Urkunden und Wimpel kostenfrei zur Verfügung. Nach dreimaligem Gewinn des Wanderpokals durch eine Kolpingsfamilie geht er in deren Besitz über.

2. Teilnahmeberechtigung
T
eilnahmeberechtigt sind alle Mannschaften, die sich schriftlich beim Kolpingwerk Deutschland, Referat Familie/Freizeit, anmelden, bis zu einer vom Veranstalter festgesetzten maximalen Teilnehmerzahl. Es sind Spielgemeinschaften aus mehreren Kolpingsfamilien möglich. Vorrangig teilnahmeberechtigt sind, bis zu einem vom Veranstalter festgesetzten Anmeldetermin, Titelverteidiger und Ausrichter. Vorrangig teilnahmeberechtigt sind pro Gruppe je ein Vertreter eines Diözesanverbandes, in der Regel der Diözesanmeister. Bei Anmeldung mehrerer Mannschaften aus einem Diözesanverband bzw. Überschreitung der maximal möglichen Teilnehmerzahl pro Gruppe entscheidet der Eingang der Anmeldung. Die Ausschreibung erfolgt an die Diözesansekretariate. Die Teilnahmeberechtigung einer Mannschaft setzt die schriftliche Einverständniserklärung des Vorstandes der jeweiligen Kolpingsfamilie voraus. Mit der Einverständniserklärung übernimmt der jeweilige Vorstand die Verantwortung für die Teilnahme seiner Kolpingsfamilie.

3. Spielberechtigung
Spielberechtigt sind alle, die mindestens seit dem 31.01. des Austragungsjahres Mitglied des Kolpingwerkes Deutschland sind. Die Spielberechtigung ist durch Vorlage des gültigen Mitgliedsausweises zusammen mit dem Personalausweis zu Beginn des Turniers nachzuweisen. Diese sind bei der Anmeldung am Freitagabend beim Ausrichter zu hinterlegen. Wird ein nicht spielberechtigter Spieler eingesetzt, so wird das Spiel mit 2:0 Toren und 3 Punkten für die gegnerische Mannschaft gewertet. Spielberechtigt sind in der

• Gruppe Jugend alle männlichen Mitglieder, die im Jahr der Austragung nicht älter als 19 Jahren sind
(z. B. 2011 – geboren nach dem 01.01.1992)
• Gruppe Herren alle männlichen Mitglieder
• Gruppe Damen alle weiblichen Mitglieder
• Gruppe Alte Herren (Ü32) alle männlichen Mitglieder, die im Jahr der Austragung 32 Jahre und älter sind

Ein Spieler kann, wenn er die o.g. Bedingungen erfüllt, in verschiedenen Altersgruppen eingesetzt werden.

4. Spielbestimmungen
Vor Beginn der Meisterschaften wird in der Regel pro Gruppe die Zusammensetzung von zwei Spielgruppen ausgelost. In diesen Gruppen wird der Erste und Zweite in Spielen jeder gegen jeden ermittelt. Anschließend erfolgen Überkreuzspiele, in denen die Endspielteilnehmer ermittelt werden.
In den Gruppen Jugend, Damen und Alte Herren wird auf einem Kleinfeld, in der Gruppe Herren auf einem Großfeld gespielt. Bei den Kleinfeldturnieren besteht eine Mannschaft aus dem Torwart und 5 Feldspieler(innen). Dabei gibt es keine Abseits- und Rückpassregel. Die Spielzeit beträgt in der Regel zwei mal 15 Minuten, beim Endspiel der Herren zwei mal 20 Minuten.
Bei Nichtantreten einer Mannschaft wird das Spiel mit 2:0 Toren und 3 Punkten für die angetretene Mannschaft gewertet. Scheidet eine Mannschaft aus dem Turnier aus, werden deren Spiele nicht gewertet. Bei Punktgleichheit nach Abschluss der Gruppenspiele entscheidet die Tordifferenz. Ist diese gleich, entscheiden die mehr geschossenen Tore. Sind auch diese gleich, entscheidet das gegeneinander geführte Spiel. Ist dieses unentschieden ausgegangen, wird ein Neunmeterschießen (Kleinfeld) bzw. Elfmeterschießen durchgeführt, beginnend mit jeweils 5 Schützen. Bei unentschiedenem Ausgang der Qualifikationsspiele und Endspiele wird sofort ein Neunmeter- bzw. Elfmeterschießen durchgeführt. Die Verlierer der Halbfinalspiele bestreiten in der Regel ein Neun- bzw. Elfmeterschießen um Platz 3.
In jedem Spiel können beliebig viele Auswechselspieler eingesetzt werden. Mehrmaliges Wechseln eines Spielers ist möglich. Foulspiel oder sonstige Vergehen werden mit gelber, gelb-roter oder roter Karte geahndet. Eine gelb-rote Karte bedeutet das Aussetzen für das aktuelle Spiel. Bei einer roten Karte entscheidet die Turnierleitung über das Strafmaß.
Es besteht die Pflicht, Schienbeinschoner zu tragen. Sofern diese Turnierordnung nichts anderes bestimmt, gelten die allgemein gültigen Regeln des Deutschen Fußballbundes.

5. Turnierleitung
Die Turnierleitung besteht aus Vertretern des Kolpingwerkes Deutschland sowie Vertretern der ausrichtenden Kolpingsfamilie. Schiedsrichter-Entscheidungen sind Tatsachen-Entscheidungen und werden durch dieTurnierleitung nicht rückgängig gemacht. Für alle Fragen hinsichtlich Organisation und Durchführung ist allein die vom Veranstalter festgelegte Turnierleitung zuständig. Ihre Entscheidungen sind für die jeweiligen Betreuer verbindlich und müssen befolgt werden. Diese Turnierordnung tritt mit Wirkung vom 01.01.1996 in Kraft.

Der Bundesvorstand
Ergänzt und überarbeitet 2011 vom Leiter des Referates Familie/Freizeit